Aspartam

Eine kurze Entstehungsgeschichte

Wie so vieles wurde auch der Süßstoff Aspartam durch reinen Zufall entdeckt; in diesem Fall vom US-Chemiker James M. Schlatter, als er im Jahre 1965 gerade an einer Synthese des Peptidhormons Gastrin arbeitete.

Erste Verträglichkeitsuntersuchungen führten zu einem uneindeutigen Ergebnis; weshalb die FDA (Food and Drug Administration) die Zulassung mehrere Jahre lang ablehnte. Erst nach einer großen Anzahl toxikologischer und klinischer Studien wurde der Gebrauch von Aspartam für sicher erklärt; 1981 die G.D. Searle & Company erhält eine Zulassung für die Verwendung von Aspartam (NutraSweet) in Trockenprodukten. Zwei Jahre später wurde es für kohlensäurehaltige Getränke, 1993 auch für andere Getränke, Back- und Süßwaren zugelassen; seit 1996 unterliegt es in den Staaten keinerlei Verwendungsbeschränkungen mehr.

In der Zwischenzeit liegen dringende Verdachtsmomente vor, dass Aspartam für Zivilisations-Krankheiten wie Alzheimer, Parkinson und MS mit hauptverantwortlich ist. In der Zwischenzeit kommt Aspartam in weit über 6.000 Lebensmitteln in über 90 Ländern zum Einsatz. Die Probanden, die vermehrt Aspartam zu sich nehmen, weisen erstaunliche Löcher in gewissen Gehirnregionen auf. Aber das sind ja alles "nur" wissenschaftliche Studien.